Austausch mit Amnesty International über syrische Flüchtlinge in NRW

Austausch mit Amnesty International über syrische Flüchtlinge in NRW

Austausch mit Amnesty International über syrische Flüchtlinge in NRW

Die Münsteraner Ortsgruppe von Amnesty International in Münster lud mich zu einem spannenden Gespräch ein. Es ging u. a. um die Vorstellung des Falls der politischen Gefangenen Soni Sori aus Indien. Darüber hinaus habe ich über die Erlasse zur Aufnahme von syrischen Flüchtlingen in NRW gesprochen. Auf dem Bild ist u.a. Klaus Koss zu sehen.

Denn Nordrhein-Westfalen nimmt zusätzlich zum bundesweit beschlossenen Kontingent von 5.000 Schutzbedürftigen weitere 1.000 syrische Flüchtlinge auf. Eine entsprechende Anordnung des NRW-Innenministeriums ist jetzt an die Ausländerbehörden des Landes gegangen. Sie ermöglicht es hier lebenden Syrern oder deutschen Staatsangehörigen, syrische Familienangehörige zu sich zu holen.

Die Aufnahmeanordnung ermöglicht es, Aufenthaltserlaubnisse an syrische Flüchtlinge zu erteilen, die die Einreise zu ihren in NRW lebenden Verwandten ersten und zweiten Grades beantragen. Der Familiennachzug setzt voraus, dass die Verwandten in NRW die deutsche Staatsangehörigkeit oder als syrische Staatsangehörige einen gültigen Aufenthaltstitel besitzen und zumindest seit dem 1. Januar 2013 ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Weitere Voraussetzung ist, dass sich die Aufnehmenden vor der Einreise ihrer Angehörigen verpflichten, für deren Unterbringung und Lebensunterhaltskosten - mit Ausnahme etwaiger Krankheitskosten - aufzukommen. Für in NRW lebende Verwandte, die ihren syrischen Angehörigen den Nachzug ermöglichen wollen, hat das Ministerium die zentrale Rufnummer 0211/871-3000 eingerichtet.

 

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