Blümer und Bas: Grüne fordern klare Position gegen Fracking

Blümer und Bas: Grüne fordern klare Position gegen Fracking

Blümer und Bas: Grüne fordern klare Position gegen Fracking

„Bernhard Daldrup und Reinhold Sendker müssen den  Menschen im Kreis Warendorf  klar und deutlich sagen, wie sie zum Fracking stehen und wie die Position der Großen Koalition ist. Und zwar ohne Hintertürchen.“ Mit diesen deutlichen Worten fordern Raphaela Blümer, Sprecherin der Grünen im Kreis Warendorf und der grüne Landtagsabgeordnete Ali Bas aus Ahlen die Bundestagsabgeordneten  Daldrup (SPD) und Sendker (CDU) auf, gegen das so genannte Fracking Stellung zu beziehen.

Anlass ist der Vorstoß des CDU-Abgeordneten Wittke aus Gelsenkirchen, der für NRW eine Pilotanlage in industriellem Maßstab fordert. Unterstützung erhielt Wittke vom niedersächsischen SPD-Bundestagsabgeordneten Westphal, der nach Angaben der Grünen bis vor Jahresfrist Aufsichtsratsmitglied bei Exxon war. Auch EU-Kommissar Oettinger befürwortet ein solches Projekt. Und vor dem Hintergrund der Krim-Krise empfahl US-Präsident Obama die Förderung des „unkonventionellen Erdgases“.

Mit dieser Technologie, bei der unterirdisch Erdgas unter Einsatz von Giftstoffen „freigesprengt“ wird, will der amerikanische Konzern Exxon auch im Kreis Warendorf Erdgas fördern. Die Risiken dieser Technologie sind bislang nicht hinreichend erforscht. Vielmehr gilt als sicher, dass die zur Förderung des Erdgases in den Boden eingebrachten Giftstoffe an die Oberfläche und ins Trinkwasser gelangen können.

„Wir stehen klar zu unserer Verantwortung für die Menschen und fürs Trinkwasser, dem wichtigsten Lebensmittel“, so Blümer und Bas. Auch die NRW-CDU habe bislang zum Fracking-Moratorium der Landesregierung gestanden.  „Im Wahlkreis hat sich Reinhold Sendker in der Vergangenheit zwar gegen Fracking ausgesprochen, im Bundestag aber lehnte Schwarz-Gelb die dazu erforderliche Änderung des Bergrechts ab und auch die große Koalition hat keine klare ablehnende Haltung zum Fracking. Die Menschen im Kreis Warendorf haben ein Recht auf ein klares und ehrliches Wort zur Hochrisikotechnologie Fracking.“

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