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Über deren serviceorientierte Integrationsarbeit habe ich mich im Bürgeramt für Migration der Stadt Hamm informiert. Mich freut sehr, dass hier Integration gelebt wird und die Stadt Hamm das Potenzial der Migrantinnen und Migranten erkennt. Für zukunftsweisend halte ich, dass die Stadt Religionsgemeinschaften und  deren Migrantenselbstorganisationen als kommunale Akteure ernst nimmt.

Zum Informationsgespräch habe ich gemeinsam mit der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Kreistag Warendorf, Cornelia Lindstedt, in Hamm u. a. den Leiter des Amtes für Soziale Integration, Wolfgang Müller, besucht.

Das im Jahr 2006 gegründete landesweit erste „Bürgeramt für Migration und Integration“ in Hamm-Heessen bündelt Serviceangebote speziell für die vor Ort lebenden Migrantinnen und Migranten an einer Stelle. Der Tatsache, dass der Zuzug von Personen mit Migrationshintergrund kontinuierlich zunimmt, wurde durch die Integration der Ausländerbehörde in das Amt für Soziale Integration Rechnung getragen. „Dezentrale Organisation in den Stadtteilen, Serviceorientierung und die Erleichterung von Einbürgerungen sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Integrationsarbeit“, sagt dazu Cornelia Lindstedt, Sprecherin der Grünen Fraktion im Kreistag Warendorf.

Die Stadt Hamm zeigt mit ihrer Abkehr von einer restriktiven Behördenpolitik gegenüber Migranten vorbildlich, wie es richtig gehen kann.

Pressemitteilung vom 15.7.2013: Hamm erkennt Potenzial von Integrationsarbeit