Mehrfach ausgezeichneten Imker Albert Krampe besucht

Mehrfach ausgezeichneten Imker Albert Krampe besucht

Mehrfach ausgezeichneten Imker Albert Krampe besucht

Die Bienen sind wichtiger Ausgangspunkt bei der Produktion von Nahrungsmitteln. Die Imkerei ist demnach von großer Bedeutung auch für den Kreis Warendorf. Im Rahmen der Aktion "Fraktion schwärmt aus" habe ich ebenso wie meine Kolleginnen und Kollegen bei einem Besuch vor Ort erfahren, welche Wünsche Imker an die politisch Verantwortlichen haben.

Bei Imker Albert Krampe in Oelde, den ich gemeinsam mit Klaus Rickfelder, dem Vorsitzenden des Imkerverbandes im Kreis Warendorf besucht habe, konnte ich mir vor Ort ein Bild machen. Albert Krampe bezeichnete ebenso wie Klaus Rickfelder die Honigproduktion im Frühjahr wegen des langen Winters als gering. Die Bienen seien geschwächt in das Frühjahr gegangen, die Populationen konnten sich nur schwer entwickeln. „Uns fehlt ein Viertel der Bienenmasse“, so Rickfelder.

Das ist, so die beiden Imker, nicht so sehr auf die Varroamilbe, die zum schleichenden Tod der Bienen führt, zurückzuführen. So sei der Einsatz von Spritzmitteln in der Landwirtschaft oder bei Gärtnern zu kritisieren. Beide kritisierten, dass in Deutschland Prüfinstitute in privater Hand und somit nicht unabhängig sind. Spritzmittel, die auch von Gärtnern eingesetzt werden, verdienen oftmals das Prüfungsergebnis „bienenfreundlich“ nicht. Deshalb appellieren die Imker an die Gärtner, so wenig Spritzmittel wie möglich einzusetzen.

Beim Termin in Oelde wurde auch die fehlende Vielfalt der städtischen Bepflanzungen angesprochen. Das ist für mich eine Anregung für die Kommunalpolitik. So sollte nicht nur klassisch Gras gepflanzt werden, sondern auch Blühmischungen und blühende Hecken.

Pressehinweis zum Imkerbesuch

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