Tagung des „Arbeitskreises Spielsucht e.V.“ in Unna: Spielsucht und Migration, ein ernstes Thema

Auf der Jahrestagung des Arbeitskreises Spielsucht e.V. in Unna hat der Ahlener Landtagsabgeordnete Ali Bas vor über 500 Teilnehmenden aus Deutschland und den Nachbarländern eines der Impulsreferate zum Thema „Spielsucht und Migration“ gehalten. Nicht nur, dass dieses Thema in den Communities oft noch ein Tabuthema ist, es gibt auch noch zu wenig Fachleute für dieses ernste Problem. Hier gibt es noch einiges zu tun, gerade weil erste Untersuchungen unter Jugendlichen zeigen, dass junge Leute mit Zuwanderungsgeschichte und mangelnden beruflichen Perspektiven erhöht anfällig seien. Bas selber hatte sich bereits vor einigen Jahren auf kommunaler Ebene mit dem Thema auseinandergesetzt. In seinem Beitrag sah er die Notwendigkeit, verstärkt Fachpersonal aus- und weiterzubilden, ebenso wie kommunikative Strategien mit den Zuwanderercommunities zu entwickeln. Wertvolle Infos aus der Praxis gab es u.a. von Mete Tuncay von der Beratungsstelle „Glücksspiel und Abhängigkeit“ in Mannheim. Besten Dank an Jürgen Trümper für die wichtige Arbeit und die herzliche Einladung!

Ali Bas: „Milch nicht verramschen, bäuerliche Milchviehhaltung erhalten“

GRÜNE Landtagsfraktion unterstützt Milchbäuerinnen und Milchbauern Hof Schwakenberg in der Bauerschaft Vohren im Osten Warendorfs:  mit 60 Kühen eine gute Adresse in der Milchviehhaltung im Kreis Warendorf, insgesamt leben 220 Tiere auf dem Hof – in der jüngsten Zeit aber auch eine Adresse, an der man sich Sorgen macht über die Entwicklung der bäuerlichen Landwirtschaft. Denn seit Beginn des Jahres 2014 hat sich der Weltmarktpreis für Milchprodukte nahezu halbiert. Aktuell liegt der Preis pro Liter Milch nur bei 20 Cent, manchmal sogar darunter – etwa 40 Cent wären kostendeckend. Die Leidtragenden dieser Preispolitik sind die Milcherzeuger – große, aber auch kleine und mittlere. Im Jahr 2015 gaben allein in NRW 223 Milchkuhhalter ihre Betriebe auf. Grund genug für den grünen Landtagsabgeordneten Ali Bas aus Ahlen, das Gespräch zu suchen und sich ein eigenes Bild zu machen: „Es ist wichtig, dass wir zu den Milchbäuerinnen und Milchbauern fahren und mit ihnen über die derzeitigen Schwierigkeiten sprechen. Ihre Lösungsvorschläge sollten wir uns anschauen.“ Tobias Schwakenberg regte ein „Milchmarkt-Krisenmanagement“ an, wie es der Bund Deutscher Milchviehhalter entwickelt hat: „Eine zeitweise Reduzierung der Milchfördermenge um 5 oder 10% wäre bereits eine sinnvolle Maßnahme.“ Der Verband, der 20.000 Milchviehbetriebe vertritt, hat sein Konzept der  Bundesregierung zugeleitet und  [...]

Antrittsbesuch im Ahlener Rathaus

7.06.2013 Ahlen / Kreis Warendorf. Ali Baş, Abgeordneter der Grünen Landtagsfraktion, tauschte sich beim Antrittsbesuch im Ahlener Rathaus mit Bürgermeister Benedikt Ruhmöller über aktuelle politische Fragen aus. Im Gespräch, an dem auch die Fraktionschefin der Grünen im Ahlener Rat, Petra Pähler-Paul, sowie Stadtbaurat Andreas Menz und Stadtkämmerin Karin Rodeheger teilnahmen, ging es u. a. um die Situation der Schulen vor Ort. Als Mitglied des Ausschusses für Schule und Weiterbildung informierte Ali Baş sich über die Situation in Ahlen nach den Reformen des NRW-Schulkonsenses. Der Abgeordnete freute sich darüber, dass der Übergang der Realschule in die Sekundarschule gut verlaufen ist und dass auch die Situation der Gesamtschule zufriedenstellend ist. „Auf Anfrage wurde mir bestätigt, dass der Anteil der Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund an der Ahlener Sekundarschule im Vergleich zu anderen Schulformen vergleichsweise hoch ist. In meiner Landtagsarbeit möchte ich mich auch für ein durchlässigeres  Schulsystem einsetzen, wo der Migrationshintergrund nicht daran hindern sollte, höhere Bildungsabschlüsse zu erreichen.“ Weiteres Thema des Gespräches war das Inklusionsgesetz, zu dem kürzlich eine Anhörung im Landtag stattfand. Die Gesprächspartner fragten nach möglichen Belastungen, die mit dem Inklusionsgesetz auf die Gemeinden zukommen. Die Landesregierung sei mit der Schaffung zusätzlicher Lehrerstellen auf dem richtigen Weg, betonte MdL  […]

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Kommentar im MIGAZIN zum Integrationsgipfel

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Integrationsgipfel: Festival der heißen Luft mit Familienfoto   Es war mal wieder an der Zeit über „Integration“ zu reden, bei der Chefin persönlich, so wie jedes Jahr, wenn sich alles, was in der „Integrationsszene“ Rang und Namen hat, nach Berlin begibt, um über die wirklich drängenden Probleme im Zusammenleben zwischen Mehrheit und Minderheit zu reden. Angela Merkel zumindest, das steht jetzt schon fest, kann der Öffentlichkeit so oder so mal wieder zeigen, dass es an Aktionismus bei ihr nicht mangelt, seit sie 2006 das Thema „Integration“ zur „Chefinnensache“ erklärt hat.

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Land der Vielfalt bekommt vorbildliches Bestattungsgesetz

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Zur Einbringung des geänderten Bestattungsgesetzes erklärt Ali Bas, Sprecher für interreligiösen Dialog der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW: „Das neue Bestattungsgesetz wird ein Meilenstein sein für die Berücksichtigung von individuellen, kulturellen und religiösen Bedürfnissen bei Begräbnissen in Nordrhein-Westfalen. Als Land der Vielfalt mit Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen brauchen wir ein moderneres Bestattungsgesetz. Zurzeit haben beispielsweise Muslime nur wenige Möglichkeiten, sich nach ihren Glaubensvorstellungen angemessen in Wohnortnähe bestatten zu lassen. Bisher haben lediglich einige Friedhöfe Bereiche mit Grabfeldern für MuslimInnen, auch ist die im Islam vorgesehene sarglose Beerdigung nicht immer möglich, da es unterschiedliche Regelungen der Kommunen und kirchlichen Betreiber gibt. In vielen Familien ist die Überführung ins Ausland deshalb noch die Regel. Mit dem neuen Bestattungsgesetz wird es neben den Kirchen und Kommunen auch anderen Religionsgemeinschaften künftig möglich sein, Friedhöfe zu betreiben. Damit wollen wir auch erreichen, dass die Akzeptanz von Bestattungen vor Ort wächst. Das neue Gesetz will zudem die Qualität der Leichenschau wissenschaftlich überprüfen sowie die Beisetzung von Totenasche rechtlich besser regeln. Auch sollen Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit nicht mehr verwendet werden dürfen. Insgesamt nimmt NRW mit diesem neuen Bestattungsgesetz eine Vorbildfunktion ein.“

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